Professor Ebkenhans

Wintervortrag der Marine-Offizier-Vereinigung (MOV) in Rheinbach

Vor einhundert Jahren leitete eine Meuterei in der Kaiserlichen Marine in Deutschland das Ende des Kaiserreichs ein. Binnen weniger Tage sprang der Funke bis nach Berlin über.

„Meuterei 1918 – Fanal der Revolution und Trauma der Marine“

Unter diesem Titel trug am 04. Dezember 2018 Prof. Dr. Michael Epkenhans, Geschäftsführender Beamter und Stellvertreter des Kommandeurs sowie Leitender Wissenschaftler im Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, im Waldhotel Rheinbach vor.

In der Einladung hieß es dazu: Der Vortrag will einerseits Ursachen, Verlauf und Folgen der Ereignisse in Wilhelmshaven, Kiel und Berlin nachzeichnen. Andererseits sollen die Folgen dieser Ereignisse aus der Perspektive deutscher Marinen bis heute in den Blick genommen werden. Warum fiel es vielen Marineangehörigen so schwer, mit diesem Ereignis umzugehen? Warum war die Erinnerung an 1918 so zwiespältig? Welche Konsequenzen wurden aus diesem Geschehen gezogen?

Auf Einladung der „Marine-Offizier-Vereinigung e.V.“ und „Deutsche Atlantische Gesellschaft e.V.“ verfolgten über 80 Zuhörer mit Interesse den Ausführungen von Professor Epkenhans, der durch seine Forschungen als einer der führenden Marinehistoriker in Deutschland gilt und dies am Abend auch nachdrücklich unter Beweis stellte.

Eine lebhafte Diskussion und ein sich anschließender geselliger Teil rundeten den interessanten Abend ab.

 

Text: Jürgen Herling

Fotos: F.J. Lenssen